Vom Bauhaus bis Spittler Drucken E-Mail

news_ausstellung4Eröffnung der Ausstellung in der BBS 1 –Am Stadtgarten-

Goslar. Am 08. Juni 2009 fand die feierliche Eröffnung der Ausstellung „Vom Bauhaus bis Spittler“ statt. Das Projekt der Klasse F208B der Fachoberschule Wirtschaft startete unter Leitung von Herrn Rainer Vorberg Anfang des Jahres unter anderem auch mit einem Besuch der Klasse bei Spittler Lichttechnik GmbH.

Die Inhaber, Herr Spittler und Herr Steinmetz, waren von der Projektidee sofort begeistert und haben die Arbeit der Schülerinnen und Schüler gern unterstützt.

Die Bauhaus-Philosophie der zwanziger Jahre steht für eine klare, gradlinige Formensprache, die der Zweckmäßigkeit des Objektes entsprechen soll. Das ist auch heute noch Trend in der nationalen und internationalen Architektur. Die Spittler-Produkte mit ihrem gradlinigen und funktionsorientierten Design entsprechen voll und ganz dem Stil dieser Epoche und folgen diesem Trend.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit genutzt und sich intensiv mit den modernen Beleuchtungsserien aus Druckguss und Metall sowie deren Herstellungsprozess und Anwendungsmöglichkeiten auseinandergesetzt und dabei eine Brücke von der Vergangenheit in die Gegenwart geschlagen.

Besonders zu erwähnen, ist das Engagement der Berufsbildenden Schule –Am Stadtgarten- unter der Leitung von Herrn Hans-Georg Kappler, der die Ausstellung gemeinsam mit dem stellvertretenden Landrat Herrn Horst Brennecke und Herrn Gerhard Spittler eröffnete. Angehende Abiturienten werden ermutigt über den Tellerrand hinaus zu blicken, kreativ zu sein, erste Grundlagen des projektorientierten Arbeitens im Team kennen zu lernen und sich mit fremder Materie auseinanderzusetzen. Das sind die besten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start in das Berufsleben.

Das Ergebnis ist eine sehr empfehlenswerte Ausstellung, die gekonnt die Bauhaus-philosphie von ihren Anfängen, inklusive einiger bemerkenswerter historischer Ausstellungsstücke, bis hin zur Neuzeit am Beispiel eines Goslarer Unternehmens in Szene setzt. Die Ausstellung ist für die Öffentlichkeit noch bis 19. Juni zu den Schulzeiten geöffnet.